Netzwerk- & Security-Administrator · gelernter Elektriker
Ich bin Gerald Houché. Ich berate Betreiber von Produktionsanlagen und Gebäuden mit eigener Leittechnik, wenn Anlagentechnik und Netzwerksicherheit aufeinandertreffen — ein Ansprechpartner für beide Seiten.
Ich habe als Elektriker angefangen — Schaltschränke verdrahtet, Anlagen ans Netz gebracht, mit Automatisierungstechnikern auf derselben Baustelle gestanden. Über die letzten 20 Jahre bin ich in die Netzwerk- und Security-Administration gewechselt. Wenn ich heute in einer Leitwarte oder einem Technikraum stehe, sehe ich meist zwei Dinge gleichzeitig: die Verkabelung, die ein Elektriker gelegt hat, und das Netzwerk, in dem diese Verkabelung Daten transportiert.
Die meisten Berater sehen nur eine der beiden Seiten. IT-Security-Berater erkennen das Risiko, aber nicht, warum eine Anlage nicht einfach neu gestartet werden kann. Automatisierungstechniker kennen die Anlage, aber nicht die Methodik, mit der man ein Netzwerk strukturiert bewertet. Ich bin zwischen beiden Welten gewachsen, nicht nachträglich in eine davon eingestiegen.
Beide laufen technisch als eigenständiges OT-Netz neben der Büro-IT. Sicherheitsbetrachtungen erfassen in der Praxis meist nur eine der beiden — nicht, weil die andere unwichtiger wäre, sondern weil sie organisatorisch anders eingeordnet wird.
Industrie-OT
SPS, Prozessleitsysteme, Fertigungslinien — das Netz hinter der Produktion. Segmentierung, Fernwartungszugänge und Asset-Übersicht sind hier meist schon Thema, aber selten vollständig dokumentiert.
Gebäudeleittechnik
HLK, Zutrittskontrolle, Aufzüge, Brandmeldeanlagen laufen technisch genauso als eigenes OT-Netz — nur wird das organisatorisch als Haustechnik eingeordnet, nicht als Sicherheitsthema. Genau deshalb bleibt diese Seite in vielen Sicherheitskonzepten außen vor, obwohl sie ähnliche Fernwartungs- und Netzwerkrisiken trägt wie die Fertigung.
„Wir haben doch schon einen IT-Security-Berater" heißt in der Praxis meist: die Büro-IT ist geprüft. Die Gebäudeleittechnik läuft parallel im selben Haus — und wurde bei dieser Prüfung nie angesehen.
Der erste Schritt ist ein Audit nach dem Zone-&-Conduit-Modell aus IEC 62443-3-2: die Anlage in logische Sicherheitszonen einteilen, die Übergänge zwischen den Zonen und zur Büro-IT benennen, dort gezielt bewerten. Kein Penetrationstest und kein reiner Papier-Check, sondern eine technisch fundierte Bestandsaufnahme nach anerkannter Methodik.
Anlagengröße, Branche, Anlass — kurz, remote.
Netzwerktopologie, Asset-Inventar, Schaltschränke, Gespräche mit Betriebsleitung und Instandhaltung.
Modellieren, Risiken nach Auswirkung auf den Betrieb bewerten, priorisieren.
Verständlicher Bericht, Präsentation vor Betriebsleitung/Geschäftsführung, Prioritätenliste als nächster Schritt.
Ich bin Gerald Houché — gelernter Elektriker, seit über 20 Jahren Netzwerk- und Security-Administrator, seither an der Schnittstelle zwischen Anlagentechnik und IT. Sector Engineering ist der Name, unter dem ich diese Beratung anbiete.
Ich arbeite regional mit bewusst begrenzter Kapazität, damit ich pro Projekt tatsächlich hinsehen kann, statt ein Audit von der Stange zu liefern.
Am einfachsten per E-Mail — ein bis zwei Sätze zu Ihrer Anlage oder Ihrem Gebäude reichen für den Einstieg.
kontakt@gerald.houche.deEin Kontaktformular ist vorbereitet, aber noch nicht angebunden. Formular folgt